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30.03.2015 - Referenzbericht: Leica Camera AG - Erlebniswelt Leica

Anlässlich des Jubiläums 100 Jahre Leica Fotografie eröffnete die Leica Camera AG nicht nur ihre neue Firmenzentrale am historischen Gründungsort Wetzlar, sondern eine transparente Erlebniswelt, die neue Einblicke in das Unternehmen und unbekannte Ausblicke auf einen Markenmythos ermöglichen.

Offenhausen, im April 2015 – Über 100 Jahre Leica Fotografie: die Kultmarke Leica revolutionierte Anfang des 20. Jahrhunderts die Fotowelt und fasziniert seit ihrem Siegeszug Mitte der 20er-Jahre Jung und Alt. Zum 100-jährigen Jubiläum zog das Unternehmen in ein neues modernes Werk im „Leitz-Park Wetzlar“. Damit verlegte der Premiumhersteller von Kameras und Sportoptikprodukten seinen Hauptsitz zurück an den Gründungsort.

Der moderne Neubau mit mehr als 25.000 Quadratmetern Nutzfläche schafft eine moderne, produktive Arbeitsumgebung für die  Mitarbeiter und macht gleichzeitig die Marke für Beschäftigte und Besucher neu erlebbar. So sind viele Bereiche, etwa in der Produktion, für Besucher und Kunden zugänglich oder einsehbar. Auch gibt es ein Museum mit Fotoausstellung, den Leica-Flagshipstore sowie das Kaffeehaus „Café Leitz“. Hier können die Besucher den freien Blick auf das große Firmengelände genießen. Ganz in Weiß gehalten, strahlt der Café-Pavillon eine  besondere Atmosphäre aus. Diese wird durch die elegante Möblierung mit dem eigenständigen Sitzmöbel „Little Perillo“ von Züco und dem Bistrotisch „Ecco“ von Dauphin unterstrichen.

Überhaupt spielte das Corporate Design bei der Ausstattung der Gebäude eine zentrale Rolle. Zudem sollte eine moderne Bürolandschaft Kommunikation und Austausch der Kollegen untereinander fördern. Ehemalige Einzel- und Zweierbüros, wie am vorherigen Unternehmenssitz üblich, wurden durch eine von Open Spaces geprägte Bürostruktur abgelöst. Das betrifft rund 400 Mitarbeiter, die in Buchhaltung, Controlling, Marketing, Einkauf, HR und Vertrieb sowie in der Entwicklung beschäftigt sind. Einzige Ausnahme bilden die Büros von Vorständen.

Bei der Ausstattung der neuen Open-Space-Büros kam es den Verantwortlichen auf eine übersichtliche Gestaltung mit einem einheitlichen Look für die Büroarbeitsplätze an. Die Wahl fiel auf das Tragrohrmöbelsystem „modul space“ von Bosse Design. Aus der Kombination der drei Komponenten - geschlossener Knoten, verchromtes Systemrohr und Systempaneele - lassen sich durchgängig gestaltete Möbel in hochwertigem, aber zurück-haltendem Design fertigen; ideal, um der Vorgabe gerecht zu werden, das Corporate Design auch bei der Möblierung konsequent umzusetzen.

Für die Leica-Zentrale lieferte Bosse Design rund 400 Schreibtische und mehr als 100 Sideboards. In Verbindung mit Wänden und Bodenbelägen fügen sich die Möbel perfekt in das dezente Farbkonzept ein: Dies ist überwiegend in Schwarz und Weiß gehalten, nur stellenweise werden farbige Akzente durch das Leica-Rot gesetzt.

 

OBJEKTDATEN:

Architektur:  Gruber + Kleine-Kraneburg Architekten
Büroplanung: Spielmanns Officehouse                          
Hersteller Objektmöbel:  Schreibtische und Sideboards aus dem Möbelsystem „modul space“ von Bosse Design, eine Marke der Dauphin HumanDesign Group. Stühle „Little Perillo“ von Züco und Bistrotische „Ecco“ von Dauphin (Café Leitz) , beides Marken der Dauphin HumanDesign Group.